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So wirkt Elektrosmog auf Lebewesen

Elektrische oder magnetische Wechselfelder bringen Ionen auf der Oberfläche der Zellmembranen in Schwingung. Übersteigt die Vibration der Ladungsträger einen gewissen Schwellenwert, erhalten spannungsgesteuerte Membrankanäle ein falsches Signal. Dadurch öffnen sich die Membrankanäle, Ionen wandern hindurch und stören das elektrochemischen Gleichgewicht. Die Folge ist eine erhöhte Durchlässigkeit der Zellmembran und ein niedrigeres Membranpotenzial (Zellspannung). Erregte Nervenzellen können dann nicht mehr in ihr Ruhestadium zurückkehren und feuern laufend Impulse ab.

Das überrascht nicht: Der Impuls an den Synapsen der Nervenzellen hat eine Spannung von 0,1 Volt. Die Zellspannung der Körperzelle beträgt 90 Millivolt. Koppelt sich aber ein Körper zum Beispiel am Schlafplatz an elektrische Wechselfelder an, entstehen im Körper Spannungen bis über 10 Volt – also mehr als das Hundertfache. Dass solche Spannungen die Hirn- und Nervensignale aus der Bahn werfen, liegt auf der Hand.

Zellen im Stadium der Zellteilung sind noch zusätzlich exponiert: In ihren Mitrochondrien wird Adenosintriphosphat (ATP) produziert, das vor allem die Zelle mit Energie versorgt. Bei der Zellteilung öffnet sich die DNS wie ein Reissverschluss und ist für die Zeit ihrer Replikation schon für Mikrowellen ab 0,001 Mw/cm2 extrem störanfällig – das entspricht gerade mal einem Neunhundertstel = 1/900 des Grenzwertes für das Stromnetz.
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